Katzenbox – Gefängnis oder hilfreiche Lösung

Transportbox für Katzen: Gefängnis oder hilfreiche Lösung?

Transportboxen für Katzen gibt es in allen erdenklichen Farben, Größen, Formen und aus verschiedenen Materialien. Von vielen Katzenbesitzern wird die Katzenbox genutzt und ist für viele von Ihnen ein wichtiges Hilfsmittel im Alltag.

Andere Menschen sehen diesen Sachverhalt kritisch. Sie verbinden mit einer Katzenbox das Ein-/ Wegsperren von Katzen und können sich eine Nutzung für ihre Katze nicht vorstellen.

In diesem Beitrag möchten wir dir zeigen, dass eine Transportbox für deine Katze ein guter Rückzugsort und kein Gefängnis sein kann, wenn du sie behutsam an die Box gewöhnst und diese richtig nutzt.

Finde die richtige Katzenbox

Transportboxen eine Gewöhnungssache?

Die Gewöhnung an die Katzenbox ist wichtig. Die Katze sollte die Transportbox nie mit negativen Emotionen in Verbindung bringen, da sonst die Wahrscheinlichkeit, dass sie die Transportbox meidet, steigt.

Bei unvoreingenommenen Katzen, insbesondere bei Welpen besteht meist eine gewisse Neugier. Es kann also gut sein, dass deine Katze gleich neugierig nach der Katzenbox schaut, wenn du diese hinstellst. Dieses Verhalten solltest du sofort belohnen. Hierfür kannst du Leckerchen benutzen.

Mit den Leckerchen kannst du sie auch motivieren, in die Katzenbox zu gehen, indem du ihr welche in die Box legst. Wenn sie hineingeht, schließe zunächst nicht die Tür, sondern lass sie ruhig wieder rauskommen. Nach einigen Wiederholungen und wenn deine Katze sich in der Box bereits wohler fühlt und sich eventuell sogar schon von selbst hinlegt, kannst du die Tür auch kurz schließen.

Du solltest am Anfang die Tür nur ganz kurz schließen und wieder öffnen, bevor deine Katze auf die Idee kommt, zu jammern oder an der Tür zu kratzen. Mit der Zeit kannst du die Tür immer etwas länger verschlossen lassen. Anfangs solltest du die Katze in der Box für ihr ruhiges Verhalten loben.

Die richtige Katzenerziehung

Wenn deine Katze diesen Teil verstanden hat, kannst du dich ein Stück von der Transportbox entfernen. Auch hier gilt es wieder, das ruhige und brave Warten deiner Katze zu belohnen. Also gehst du zurück zur Box und belohnst sie.

Du solltest versuchen, die Schritte möglichst erfolgreich zu gestalten, sprich ohne dass deine Katze protestiert, weil sie in der Katzenbox eingesperrt ist. Kommt es doch dazu, dass du zu lange gewartet hast und deine Katze jammert oder kratzt, solltest du dich von ihm abwenden und dieses Verhalten ignorieren. Sobald sie wieder ruhig ist, kannst du zu ihre Box gehen und ihm erlauben, diese zu verlassen.

Auch wer mit dem Clicker arbeitet, kann dies in Bezug auf die Box gut umsetzen. Hier belohnt man jeden Schritt in Richtung Transportbox mit dem Klicker. Wenn die Katze in die Katzenbox geht, kann man dies ebenfalls mit einem Click belohnen. Wenn die Katze in der Box ist, kann man auch mehrere Clicks geben.

Wie platziere ich die Katzenbox richtig? Wie mache ich es meiner Katze gemütlich in der Box?

Katzen haben den natürlich Instinkt, sich einen sicheren Ort zum Schlafen zu suchen. Dieser sichere Ort soll am Ende des Trainings die Katzenbox sein. Um ein angenehmes Gefühl bei der Katze zu erzeugen, sollte deine Katze zum einen am Familienleben teilhaben können, sprich sie sollte nicht alleine in einem Raum eingesperrt sein. Auf der anderen Seite, sollte sie auch die Möglichkeit bekommen zur Ruhe zu kommen.

Es bietet sich also an, die Transportbox im Wohnbereich aufzustellen. Die Katze sollte diesen überblicken können. Allerdings sollte nicht ständig jemand um sie herum laufen, sondern sie sollte dort auch ein wenig seine Ruhe genießen können.

Wichtig ist auch, dass die Katzenbox die richtige Größe für deine Katze hat, damit sie sich darin wohlfühlt. Deine Katze sollte in der Box stehen, sich drehen und sich hinlegen können. Auf der anderen Seite sollte die Katzenbox für den Transport nicht zu groß sein, damit die Katze hierin noch Halt findet.

Bei den Boxen für Zuhause ist es gerade bei noch nicht stubenreinen Katzen wichtig, dass diese nicht zu groß sind, da die Katze sonst eine der Seiten der Box als Toilette nutzen könnte, während er die andere zum Schlafen nutzt.

Angenehmer und kuscheliger kann man die Box für die Katze gestalten, indem man sie mit einem Katzenkissen auslegt und / oder Decken hineinlegt. Zusätzlich kann man ihr eines ihrer Lieblingsspielzeuge mit in die Box legen. Allerdings solltest du darauf achten, dass von keinem der Gegenstände, die du in die Box legst eine Gefahr ausgeht, wenn die Katze sie zerkaut.

Wenn du einen Katzenkäfig für deine Katze gekauft hast, dann kannst du diesen z.B. mit einer Decke abdecken. So bekommt die Katzenkäfig einen höhlenartigeren Charakter und die Katze fühlt sich sicherer.

Die gemütliche Katzenbox

Stubenrein?! Die Katzenbox als Hilfsmittel

Eine der wahrscheinlich wichtigsten Regeln im Rahmen die Katzenerziehung ist für Katzenbesitzer die Stubenreinheit. Um die Katze möglichst schnell stubenrein zu bekommen, kann die Transportbox ein wichtiges Hilfsmittel darstellen.

Bevor wir zu den weiteren Tipps und der Anwendung der Katzenbox bei dem Training zur Stubenreinheit kommen, sei darauf hingewiesen, dass eine Katze nicht verstehen kann, dass eine Handlung in der Vergangenheit richtig oder falsch war. Sprich, wenn du nicht mitbekommen hast, dass deine Katze sein Geschäft in der Wohnung verrichtet hat, ist es zu spät, sie nachträglich dafür zu bestrafen. Die Bestrafung wird sie nicht mit seinem Verhalten verknüpfen.

Generell solltest du deine Katze für die Verrichtung ihres Geschäfts nicht bestrafen. Wenn du bemerkst, dass deine Katze gerade ihr Geschäft verrichtet beziehungsweise verrichten möchte, nimm sie und setze sie sofort nach draußen. Hier kannst du sie dann dafür loben, wenn er dort sein Geschäft verrichtet hat, anstatt sie drinnen zu bestrafen.

Die Stellen, auf denen Missgeschicke passiert sind, solltest du, nachdem du deine Katze nach draußen gebracht hast, gründlich reinigen. Stellen die noch nach den kleinen oder großen Geschäften riechen, werden von Katzen gerne immer wieder dafür genutzt.

Das perfekte Training zur Stubenreinheit

Mit dem Training zur Stubenreinheit solltest du so früh wie möglich beginnen. Am Besten bereits, wenn der Welpe zu dir ins Haus kommt (bzw. ein ausgewachsene Katze, die dies noch nicht gelernt hat).

Die Katzenbox kann dir hierbei helfen, da Katzen ihr Revier normalerweise nicht beschmutzen. Damit deine Katze die Transportbox als Revier begreift, solltest du sie an sie gewöhnen (siehe oben [Transportbox eine Gewöhnungssache]). Zusätzlich solltest du darauf achten, dass die Katzenbox nicht zu groß ist. In dem Fall könnte es passieren, dass deine Katze ihr Geschäft trotzdem dort verrichtet.

Um nun also die Stubenreinheit zu erlernen, sperre deine Katze in die Katzenbox, wenn du zuhause bist. Wenn sich deine Katze in der Box bereits wohlfühlt, reicht es wenn du dich im selben Raum aufhältst. Ca. alle zwanzig Minuten solltest du sie anfangs nach draußen lassen, damit sie sich dort erleichtern kann. Sollte sie dies nicht tun, dann bring sie einfach zurück in seine Box.

Wenn sie draußen ihr Geschäft erledigt hat, solltest du sie dafür ausgiebig loben. Du kannst ihr auch ein Leckerchen geben. Außerdem kannst du sie danach auch eine Weile frei im Haus herum laufen lassen, aber vergiss nicht rechtzeitig wieder mit ihr hinaus zu gehen.

Das Tagebuch zur Katzenbox

Um weniger häufig die Katze rauslassen zu müssen, kannst du ein Tagebuch führen. Damit kannst du Regelmäßigkeiten erfassen und nur zu den notwendigen Zeitpunkten hinausgehen. Wenn diese Zeiten wirklich beständig werden, kann deine Katze den größten Teil des Tages im Haus herumlaufen. Aber auch dann solltest du nicht aufhören, deinen Welpen zu loben, wenn sie draußen ihr Geschäft verrichtet.

Die rote Katze in der Katzenbox

Das Training für die Stubenreinheit über Nacht sieht wie folgt aus:

Du solltest zunächst die Box an eine ruhige und sichere Stelle bringen. Am besten in der Nähe deines Bettes, dann bekommst du mit, wenn sie nachts raus muss.

Bevor du sie in für die Nacht in die Box schickst, solltest du ausgiebig mit ihr spielen, damit sie müde ist und sie sollte sich vorher erleichtert haben. Gib ihr ein Leckerchen, wenn sie in der Box liegt und schließe die Tür.

Fühlt sich die Katze gefangen oder genießt sie Ihren Rückzugsort? Wie eine Katzenbox Entspannung und Ruhe für deine Katze bringt

Ein Katze hat über den Tag verteilt ein natürliches Ruhe- und Schlafbedürfnis, das zwischen sechzehn und achtzehn Stunden liegt. Daher eignet sich eine Transportbox gerade auch für temperamentvolle Katzen beziehungsweise Katzen, die dem Menschen ständig folgen und selten zur Ruhe kommen. Ein solches Verhalten ist nämlich nicht nur für den Besitzer und seine Nerven anstrengend, sondern strengt auch die Katze an.

Diese benötigt viele Ruhephasen, in denen ihr Körper regenerieren kann. In diesen Phasen festigt sich aber auch erlerntes Verhalten. Zudem können aufgrund von mangelndem Schlaf Probleme bei der Katze entstehen. Der Katze sollte rechtzeitig beigebracht werden, auch alleine auf ihrem Platz zu liegen und nicht laufend Aufmerksamkeit zu fordern. Hierbei kann die Transportbox helfen, indem man der Katze beibringt, sich dort niederzulassen und zu entspannen.

Katzen suchen oft instinktiv räumlich begrenzte Plätze auf. Sie verkriechen sich unter dem Tisch, unter dem Bett oder Sofa. Dies ist ein natürliches Verhalten, da Katzen in der Natur gerne in Höhlen schlafen. Die Katzenbox kann ihm eine Ersatzhöhle bieten. Sie sollte, wie oben bereits erwähnt, so aufgestellt werden, dass die Katze am Familienleben, auch während er in der Box ruht, teilhaben kann.

Die Katze soll sich in die Box zurückziehen können, wenn es ihr zu turbulent wird und sie sich entspannen möchte. Daher gilt in der Box ein absolutes Belästigungsverbot. Weder die Kinder noch Besuch sollten die Katze in ihrer Box stören, wenn diese sich dorthin zurückgezogen hat. Katzen lernen dann sehr schnell, dass sie mit die Katzebox einen Ort haben, in dem sie in Ruhe entspannen können.

Tag der offenen Tür

Im Regelfall sollte die Tür die Katzebox offen stehen, so dass sie frei entscheiden kann, ob sie die Ruhe der Box sucht oder sich lieber außerhalb aufhält. Ausnahmen können gemacht werden, wenn Besuch kommt, Kinder spielen, dem Katze Stubenreinheit oder Alleinebleiben beigebracht werden soll, oder wenn die Katze gerade nicht beaufsichtigt werden kann.

Gerade diese Situationen zeigen den großen Vorteil die Katzebox. Besuch kann zum Beispiel erst einmal in Ruhe ins Haus kommen, während die Katze noch in ihrer Box ist. In ihrer Box kann die Katze erst einmal zur Ruhe kommen. Wenn Ruhe eingetreten ist, darf er die Gäste begrüßen. Die Begrüßung wird dann zumeist ruhiger stattfinden.

Wenn man die Katze nicht beaufsichtigen kann und sie dann in die Box schickt und diese verschließt, passiert das auch zu ihrer Sicherheit. Beispielsweise kann sie durch Umbau- oder Renovierungsarbeiten ansonsten gefährdet sein. Oder es befinden sich Gegenstände im Raum, an denen sie sich (gerade als Welpe, weil sie neugierig ist und in alles hineinbeißen möchte) verletzen kann.

Eine Transportbox bietet also eine Menge Vorteile für die Katze und bietet ihr eine Möglichkeit sich zu entspannen.

Warum heißt es dann Transportbox?

In den vorangegangen Abschnitten haben wir die Vorteile und Verwendungsmöglichkeiten einer Transportbox im Haus aufgezeigt. Aber ihren Namen trägt sie nicht umsonst. In Transportboxen können Katzen im Auto oder je nach Box auch im Flugzeug transportiert werden. Je nach Größe der Katze und Art der Box ist auch ein Transport zu Fuß möglich.

Mehr Sicherheit beim Transport?

Katzen sind laut StVO als Ladung und sind somit zu sichern. Eine genaue Vorschrift, wie dies zu geschehen hat, gibt es nicht. Die sicherste Variante sind allerdings Transportboxen. Sowohl für das Tier als auch für den Menschen, denn sie verhindern, dass die Katze im Falle eines Unfalls durch das Auto geschleudert werden.

Tests haben mittlerweile ergeben, dass Katzengitter, die man zwischen Rückbank und Kofferraumbereich befestigt, zwar eine effektive Trennung sind, aber weniger Sicherheit bieten, da sie sich in Tests oft als instabil erwiesen. Vorteilhaft bei Transportboxen ist auch der kleine Raum, da die katzen in der Transportbox aufgrund des begrenzten Platzes nicht herumfliegen können. Sitzen sie, nur mit einem Absperrgitter gesichert, im komplett leeren Kofferraum, kann dies insbesondere bei kleineren katzen schneller passieren.

Die Investition in eine hochwertige Katzentransportbox lohnt sich. Für den Transport eignen sich besonders gut Transportboxen aus Aluminium.

Mit der Transportbox ist deine Katze unterwegs Zuhause

Die Transportbox mit auf Reisen zu nehmen, bietet viele Vorteile. Wenn die Katze die Transportbox von Zuhause gut kennt und an sie gewöhnt ist, wird sie sich auch in fremder Umgebung sicherer fühlen, denn sie hat ihren sicheren Unterschlupf dabei. Die Katze weiß, dass sie sich hier zurückziehen kann.

Ein weiterer Vorteil ist, dass auch Hoteliers und die Vermieter von Ferienunterkünften dankbar sein werden, wenn deine Katze mit Ihrer Katzenbox anreist. Denn in fremder Umgebung fühlt sich deine Katze ansonsten eventuell unsicher und macht eventuell Dinge, die sie zuhause nicht macht, wie ins Bett springen oder an den Türen kratzen.

Außerdem ist es auch für dich ein gutes Gefühl, wenn deine Katze sicher untergebracht ist und du dir keine Gedanken machen musst, was sie anstellt, wenn du sie kurze Zeit alleine lassen musst.

Aber nicht nur auf Reisen hilft dir die Box. Auch im Alltag ist es einfacher, die Katze mitzunehmen. Beispielsweise darf deine Katze vielleicht eher mit ins Büro, wenn sie dort friedlich in Ihrer Katzenbox liegt.

Zusammengefasst: Die Transportbox eignet sich als Rückzugsort sowohl Zuhause als auch unterwegs

Für deine Katze kann die Transportbox eine Rückzugsort Zuhause und unterwegs sein. Dafür gilt es jedoch einige Regeln zu beherzigen und ein wenig Zeit zu investieren, um deine Katze an die Transportbox zu gewöhnen.

Zu den Regeln gehört, dass du darauf achten solltest, die Tür der Box zumeist offen zu lassen und sie selbst entscheiden zu lassen, ob sie sich dort aufhalten möchte. Ihr die Box wirklich als Rückzugsort zu lassen und sie dort nicht zu belästigen. Außerdem solltest du die Katzenbox dort unterbringen, wo sich das Familienleben abspielt, damit sich die Katze nicht ausgegrenzt fühlt.

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