Welche Katzenrasse passt zu mir?

Sich für ein Haustier zu entscheiden, ist eine ganz wundervolle Idee! Ein Tier bringt sehr viel Liebe und Wärme mit nach Hause. Allerdings auch eine Menge Verantwortung, welche es nicht zu unterschätzen gilt. Wer sich jene Verantwortung jedoch zutraut, darf sich ernsthaftere Gedanken über ein neues Familienmitglied auf vier Pfoten machen. Welche Katzenrasse zu Dir passt, liest Du in diesem Artikel.

Fällt die Wahl auf eine Katze, so sind sich bereits im Vorfeld einige Gedanken zu machen.

Die Hauskatze im Bett

Bist Du möglicherweise gegen eine Katzenrasse allergisch?

Zu allererst sollte Gewissenhaft abgeklärt werden, dass niemand im Haushalt, wo auch künftig die Katze leben soll, auf diese allergisch reagieren wird. Ist dies der Fall, sollte leider im besten Sinne aller Parteien auf eine Katze verzichtet werden. Es besteht ein gesundheitliches Risiko und auch für die Katze wird es eine Qual, bereits nach wenigen Wochen wieder im Tierheim zu landen. Daher unbedingt vorher einen Allergie Test durchführen!

Allerdings gibt es auch Katzen, welche für Allergiker geeignet sind. Hierzu zählen orientalische Kurzhaarkatzen, sibirische Langhaarkatzen, Sphynx (Nacktkatzen), Javanesen, Balinesen und Rexe.

Hauskatze oder Freigänger?

Im Vorfeld muss sich die Frage gestellt werden, ob das neue Familienmitglied als reine Wohnungskatze oder als Freigänger gehalten wird. Denn auch hier gibt es Unterschiede. Einige< Katzenarten eignen sich deutlich besser als Hauskatzen, welche jenen Ort niemals verlassen dürfen als andere Arten, welche deutlich mehr Spielraum brauchen.

Liegt die Wohnung oder das Haus in einer ländlichen Gegend, so ist der Freigänger durchaus sicherer unterwegs, als in einer Großstadt. Durch starken Verkehr steigt das Risiko für die Katze, überfahren zu werden. Jenes Risiko besteht natürlich auch in ländlichen Gegenden. Allerdings ist es deutlich geringer. Ferner können Gärten und Balkone ausbruchssicher gemacht werden, beispielsweise durch ein spezielles Netz.

Allerdings muss auch an Tierfänger gedacht werden, welche gelegentlich ein Tier entwenden. Im Idealfall ist der Freigänger mit einem Halsband ausgestattet, welches seine Registernummer oder die Adresse seiner Anschrift beinhaltet.

Als reine Wohnungskatzen eignen sich reine Rassekatzen. Jene verfügen über einen nicht so starken Jagdtrieb wie Mischlinge und fühlen sich daher in der Wohnung wohler. Für berufstätige Menschen, welche tagsüber oftmals nicht zu Hause sind, eignen sich die beiden Rassen Ragdoll und Scottish Fold. Jene sind sehr ruhig und benötigen nicht übermäßig viel Aufmerksamkeit. Ferner eignen sich Perser Katzen, britische Kurzhaar Katzen, Russisch Blau Katzen und die türkische Angora. Im Idealfall bekommt der kleine Tiger auch noch einen Gefährten, damit er sich nicht allzu einsam fühlt.

WICHTIG: Bitte niemals eine Katze, welche einst als Freigänger lebte, urplötzlich zur reinen Hauskatze machen! Das ist eine enorme Belastung und Verwirrung für die Tiere. Wenn reine Hauskatze, dann bitte von Anfang an!

Haarige Angelegenheit

Ob es eine Langhaar oder Kurzhaar Katze sein soll, liegt im individuellen Geschmack. So haaren Langhaar-Katzen deutlich mehr als Kurzhaar-Katzen.

Es gibt Katzen, welche deutlich weniger Haare verlieren als andere. Wem also das Mobiliar deutlich am Herzen liegt, sollte auf eine Katze zurückgreifen, welche weniger Haare verliert. Hierzu zählen die Devon Rex, die Burma, die Savannah und die Bengal Katzen. Katzen, welche deutlich mehr
Haare verlieren sind zum Beispiel die Norwegische Waldkatze, die Ragdoll und die sibirische Katze. Mit speziellen Rollern lassen sich jedoch sämtliche Haare leicht entfernen.

Charakter der jeweiligen Katzenrasse

Jede Katze verfügt über einen anderen Charakter. Es heißt zwar immer sehr gerne, dass Katzen verwöhnt, eigen und äußerst schnell beleidigt wären. Das stimmt so jedoch nicht. In der Tat fällt die Erziehung und die Dressur mit einem Hund deutlich leichter. Eine Katze hat nun einmal von Natur aus ihren eigenen Kopf. Aber es gibt sehr viele Punkte und Regeln, an welche sich auch die Katze gewöhnen kann. Die Benutzung des Katzenklos, das Schlafen auf ihrem Lieblingsplatz u.s.w.

Des weiteren gibt es sehr übermütige und verspielte Katzen, aber auch zurückgezogene Wesen, welche überwiegend ihre Ruhe möchten.

So sollten vor allem kleine Kinder, welche oftmals noch etwas wild und unberechenbar agieren, nicht mit Katzen in Kontakt kommen, welche schnell aus der Ruhe zu bringen sind und jene schnell kratzen und beißen könnten.

Zu den kinderfreundlichsten und auch beliebtesten Katzenrassen zählen Angorakatzen, Maine Coons, Ragdolls, Somali-Katzen, Birma, Perser und Siamkatzen.

Budget

Vor Anschaffung einer Katze, sollte das Budget im Hinterkopf behalten werden. Denn eine Katze kann unter Umständen sehr teuer werden. Nicht nur Futter, Spielzeug und Katzenstreu müssen bedacht werden. Auch potenzielle Krankheitsfälle sind Faktoren, welche gelegentlich recht teuer werden können. Operationen, Medikamente, Spezialfutter bei Unverträglichkeiten und anderen Krankheiten. Diesem Aspekt sollte man auf alle Fälle gerecht werden können!

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